Viele Eltern werden aktuell von den Kindertageseinrichtungen oder Schulen aufgefordert bei Erkältungssymptomen ihres Kindes, z.B. auch nur bei Schnupfen, ein ärztliches Attest nach Genesung ihres Kindes wieder vorzulegen. Leider entspricht dies nicht den aktuellen Empfehlungen. Seitens des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg wird aktuell unten stehendes Vorgehen empfohlen, das im Regelfall kein Attest benötigt.

Diese Empfehlungen wurden in Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg erarbeitet, um ein landesweit einheitliches Vorgehen für die betroffenen Einrichtungen zu ermöglichen.

Aus diesem Grund stellen wir im Regelfall keine sogenannten "Gesundatteste" aus. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Terminanfrage. 

 

Coronabedingt kann es sein, dass die Eltern zuhause ihr gesundes Kind betreuen müssen und nicht arbeiten können. In solchen Situation sollten Sie prüfen, ob Sie ein Kinderkrankengeld beziehen können (gesetzlich Versicherte). Weitere Informationen finden Sie dazu im Folgenden:


Link: Kinderkrankengeld coronabedingt

 







 

Wir empfehlen unbedingt eine Fortführung der Asthmatherapie während der Pandemie und ggf. eine zusätzliche Pneumokokken-Schutzimpfung. Ein Absetzen der Therapie ist nicht empfehlenswert.

Bitte beachten Sie dazu die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Wir empfehlen eine aktuelle Lungenfunktionsuntersuchung zur Reevaluation, sollte die letzte Untersuchung länger zurück liegen.

Kinder und Jugendliche mit kontrolliertem Asthma bronchiale werden nicht als Patienten mit erhöhtem Risiko einer schweren COVID-19 Erkrankung betrachtet, Kinder mit unkontrolliertem Asthma schon. Dies geht aus einer Stellungnahme der

Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (SGPP) hervor. Diese Stellungnahme beurteilt auch Kinder mit anderen chronischen Lungenerkrankungen wie CF oder ehemalige Frühgeborene. Sie finden die Stellungnahme von Nicolas

Regamey (Sekretär der SGPP), den Prof. Fritzsching persönlich kennt, hier: (Riskiogruppen nach SGPP)

 

 

Corona-Schnelltest (in der Praxis, Dauer 15min):

In vielen Situationen ist ein Virusnachweis per Schnelltest hilfreich. Solche Schnelltests aus dem Abstrich des Nasen-/Rachenraums weisen das Virus direkt nach. Wir verwenden ausschließlich Tests, die den Voraussetzungen der aktuellen Corona-Testverordnung des Bundes entsprechen und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hier gelistet werden. Als Schnelltest ist das Ergebnis in wenigen Minuten noch in der Praxis erhältlich. Sehr niedrige Virusmengen (CT-Wert>30) werden in manchen Fälle zwar nur per PCR-Test erfasst. Doch der Großteil der Patienten mit diesen sehr niedrigen Virusmengen ist nicht mehr ansteckend. Wir verwenden Schnelltests mit hoher Spezifität (97%) im relevanten Bereich für eine Ansteckung (CT-Wert<30). Die Schnelltest-Spezifität (spezifisch nur SARS-CoV-2) wird mit 99 %  angegeben, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein positiver Test nicht von einer Coronavirusinfektion kommt, ist sehr gering. Nur in besonderen Bedingungen wird ein Schnelltest von den Krankenkassen übernommen, d.h. er ist in den meisetn Fällen Selbstzahler-/Privatleistung. Da der Test wesentlich günstiger als die PCR-Diagnostik ist, berechnen wir Ihnen für die Durchführung des Test und individuelle Beratung ebenfalls deutlich weniger als der PCR-Test kosten würde. Der Vorteil des Tests ist der sofortige Erhalt des Ergebnisses in der Praxis. Das Angebot mit diesem Test zu testen ist limitiert solange der Vorrat reicht. Wir bestellen regelmäßig nach. 

 

PCR-Test (über Zentrallabore, Dauer bis zu 72h):

Aktuell ist die PCR-Diagnostik aus Abstrichen des Nasen-/Rachenraums der "Goldstandard" zum Virusnachweis. Er hat die höchste Sensitivität (Empfindlichkeit). In wenigen Fällen werden sogar auch Patienten positiv getestet, die wahrscheinlich nicht mehr infektiös sind sind, da die nachgewiesene Virusmenge nach einigen Tagen der COVID-19 Erkrankung bei symptomarmen Verlauf sehr gering ist. Dieser Abstrich kann bei ärztlicher Indikation (Kriterien des RKI) in unserer Praxis durchgeführt werden. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Kontaktpersonen: Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt i.d.R. bei asymptomatischen Kontaktpersonen (z.B. Kontakt eines Schülers im Klassenzimmer mit positvem Mitschüler) erst nach 5.-7. Tag Quarantäne zum Test auffordert (siehe auch hier). Bitte bringen Sie die personalisierte e-mail des Gesundheitsamtes zum Termin mit.

Bitten wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin bzw. Ihren Kinderarzt, der ggf. selbst einen Abstrich durchführt oder Sie beraten kann, wie Sie einen Abstrich für Kinder und Jugendliche bekommen. Wenn Sie Patient einer anderen Arztpraxis sind und um einen Abstrich bei uns anfragen, bitten wir um Überweisung von Ihrer Kinderärztin/Kinderarzt. Die Abstrich-Diagnostik in Heidelberg kann außerdem in mehreren Corona-Schwerpunktpraxen (siehe auch hier) in Heidelberg und im Auto sitzend quasi per "drive-in" in Schwetzingen sowie der Fieberambulanz in Heidelberg-Kirchheim (Erwachsene) erfolgen. Die Terminvereinbarung ist über das Gesundheitsamt Heidelberg Tel. 06221-5221881 möglich. Ebenfalls erhalten Sie telefonisch Auskunft zu einer wohnortnahen Stelle zur Diagnostik unter Tel. 116117. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt nicht auch schon diese Diagnostik anbietet.

Grundsätzlich erfolgt ein Abstrich nur bei Symptomen/Hinweisen für eine relevante Atemwegsinfektion bzw. Störungen des Geruchs-/Geschmacksinns oder bei der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Personengruppe wie z.B. medizinischem Personal oder z.B. Reiserückkehrer. Sollten Sie asymptomatisch sein, aber Kontakt zu einem Coronarvirus-positiven Patienten gehabt haben, stehen Ihnen Ärzte unter Tel. 116 117 zur Verfügung bzw. das Gesundheitsamt unter Tel. 06221 522-1881Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (täglich von 7:30-21:00 Uhr, Gesundheitsamt). Es wird festlegen, ob Sie eine Kontaktreduktion bzw. häusliche Absonderung durchzuführen haben, wann und ob ein Abstrich notwendig ist entsprechend der RKI-Hinweise. Bei Personalmangel im medizinischen Bereich kann das Gesundheitsamt den besonderen Vorgaben des RKI für medizinisches Personal entsprechen.

Sollte bei Ihnen der V.a. COVID-19 Erkrankung bestehen, aber das Ergebnis der Diagnostik steht noch aus, so sollten Sie eine Kontakreduktion im häuslichen Umfeld aufnehmen und regelmässig telefonisch in Kontakt mit Ihrem Hausarzt bzw. Kinderarzt und dem Gesundheitsamt stehen. Das Gesundheitsamt legt bei V.a. COVID-19 Erkrankung Kontaktreduktion bzw. häusliche Absonderung fest (Vorgaben des RKI).

 


 

 

Weiterbildungsstelle Kinder- und Jugendmedizin 

Sie haben Freude daran, einen Teil Ihrer Weiterbildung in der kinderärztlichen Praxis zu absolvieren? Wir sind ein junges Team aus mehreren Ärztinnen und Ärzten und arbeiten als Akademische Lehrpraxis eng mit der Universität Heidelberg zusammen. Ausbildung wird bei uns auf vielen Ebene gelebt. Neben Medizinstudierenden sind Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung kontinuierlich bei uns zentraler Teil des Teams. Wir vermeiden hierarchische Strukturen und leben einen kollegialen Stil. Vielleicht haben Sie auch Interesse Ihre Erfahrung in der Kinderpneumologie und Allergologie im Rahmen der Weiterbildung zu vertiefen? Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeiten ohne Überstunden, Dienste und ohne konventionelle Strukturen. Idealerweise haben Sie schon Erfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin gesammelt und einen Teil der Weiterbildung absolviert. Schreiben Sie uns einfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und stellen sich kurz vor. Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch und behandeln Ihre Kontaktaufnahme vertraulich. 

Stelle als Medizinische Fachangestellte

Sie sind interessiert als Medizinische(r) Fachangestellte(r) (MFA) in unserem Team mitzuarbeiten oder möchten eine MFA-Ausbildung bei uns machen ? Wir sind ein junges, kollegiales Team mit mehreren Ärzten, mehreren MFAs, einer Kinderkrankenschwester und einem MFA-Azubi sowie zeitweise mitwirkenden Medizinstudenten. Wir bieten interessante Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und flexible Arbeitszeiten (z.B auch Teilzeit möglich). Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf. Bitte senden Sie diese per e-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Kinderarztpraxis wurde zur Akademischen Lehrpraxis der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ernannt. Unter professioneller Supervision hospitieren motivierte Medizinstudentinnen und Medizinstudenten in der Kinderarztpraxis, die Kenntnisse und Fähigkeiten in der Kinder- und Jugendmedizin vertiefen möchten (HEICUMED-Hospitation/ Famulatur). Die Studierenden sind bereits im klinischen Studienabschnitt und daher keine "Anfänger" im Medizinstudium mehr.  Trotzdem bitten wir unsere Patienten und ihre Eltern um Geduld und Verständnis, wenn ihnen von Studierenden Fragen zur Gesundheit des Kindes gestellt werden und diese Untersuchungen durchführen. Die Bereitschaft dazu ist natürlich stets freiwillig, jedoch wichtiger Beitrag zur Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses an der Universität Heidelberg, die einen hervorragenden Ruf deutschlandweit (beste Universitäten) und weltweit (ranking) in aktuellen Rankings genießt. Die enge Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg unterstützt uns in unserem Anliegen, Ihren Kindern Diagnostik und Therapie stets nach neuesten Empfehlungen anzubieten.  

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.