Infomationen zur Corona-Impfung bei Jugendlichen ab 12 Jahren

 

Die allgemeine Impfpriorisierung wurde bei der Corona-Schutzimpfung aufgehoben und  alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren wurden für impfberechtigt erklärt.

Seitens der STIKO wird seit 10.6.2021 eine Impfung bei Kindern mit relevanten Vorerkrankungen empfohlen (siehe Infoblatt RKI).

Nicht zuletzt um auch haftungsrechtlich „lege artis“ zu handeln, sehen wir uns verpflichtet diesen STIKO-Empfehlungen zu folgen.

Aus diesem Grund impfen wir Jugendliche ab 12 Jahre bis 17 Jahre mit entsprechenden Vorerkrankungen. Hierzu führen wir

eine Warteliste, auf die Sie Ihr Kind mit relevanten chronischer Vorerkrankung unter 06221-390987 setzen lassen können.

 

Uns ist bewusst, dass viele Eltern jedoch nach reiflichem Abwägen auch eine  Corona-Impfung für Ihr gesundes Kind z.B. bei besonderer

Expositionsgefahr wünschen. Wir weisen Sie daher darauf hin, dass derzeit eine Corona-Impfung von gesunden Jugendlichen

von der STIKO-Empfehlung abweicht und damit auch dem ärztlichen Handeln „lege artis“. Aus diesem Grund wird in diesen Fällen diese Abweichung auf dem von Ihnen unterzeichneten Aufklärungsbogen im Aufklärungsgespräch gesondert vermerkt. Wie im Epidemiologischen Bulletin 23/2021festgehalten ist die Impfung „nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich.“ Für etwaige Impfschäden haftet der Staat gemäß Infektionsschutzgesetz.

 

 

Biontech-Impftag für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

 

Da wöchentliche Impftermine begrenzt sind, planen wir zusätzlich regelmäßige Impftage für unsere jugendlichen Patientinnen und Patienten.

Diese Impftage sind für alle Menschen ab 12 Jahren gedacht.

Er ist eine Ergänzung zu unserem regulärem Impfen jede Woche in der Praxis. Mit diesem Impfangebot wollen

wir den Zugang zu einer Impfung erleichtern. Gleichwohl raten wir dazu, den STIKO-Empfehlungen (siehe Infoblatt RKI) zu folgen.

 

Der nächste Impftag mit Biontech-Impfstoff für Jugendliche ab 12 Jahren, aber auch Erwachsene wird Mitte August

staffinden. Den genauen Termin geben wir hier in der letzten Juliwoche bekannt.

 

Sollten Sie Ihr Kind oder sich selbst zum nächsten Impftag verbindlichen anmelden wollen, so schicken Sie uns bitte eine e-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefonnummer (Handy/Festnetz). 

 

Wir benötigen zum Impftermin bei in Trennung lebenden Eltern die Einwilligung und die Unterschrift beider Elternteile. Sonst führen wir keine Impfung durch.

 

Wir betrachten Ihre Anmeldung als verbindlichBitte nehmen Sie den Termin auch war oder sagen frühzeitig ab, damit kein Impfstoff verfällt.

Bitte sehen Sie von inhaltlichen Fragen ab. Wir können Ihnen per e-mail nur Termin und Uhrzeit für den Impftermin mitteilen.

Ausführliche Impfberatung oder spezielle Terminwünsche können aufgrund der Vielzahl der Interessenten leider

nicht per email/Telefon geleistet werden. Bitte nutzen Sie dazu ggf. die Impfberatung unter 116177 oder bei uns mit einem separaten Termin.

Der Impftermin kann nicht getauscht werden.

 

Die Termine werden nach Reihenfolge des Eingangs vergeben.

Wir teilen Ihnen einen Impftermin bis etwa 7-5 Tage vor dem Impftag mit.

Nach Vergabe des Impftermins werden alle e-mail gelöscht. Sollten Sie keine e-mail aus datenschutzrechtlichen Bedenken senden wollen, so bitten wir dies auch nicht zu tun. Sie können in unserer Praxis zu den Öffnungszeiten jederzeit in unsere Datenschutzrichtlinien Einsicht nehmen.

 

 

Vorgehen Warteliste

 

Sie können Ihre Kinder mit relevanten Vorerkrankungen (siehe Infoblatt RKI) auf eine Warteliste bei uns setzen lassen.  Wir arbeiten die Warteliste kontinuierlich ab und rufen Sie an.  Bitte beachten Sie, dass eine freie telefonische Terminvereinbarung für alle Bürgerinnen und Bürger nicht möglich ist. Auch eine telefonische Beratung zur Impfung ist aufgrund des Anrufaufkommens nicht möglich. Bitte nutzen Sie zur telefonischen Beratung die Tel.116117.

 

 

Impftermin - was mitbringen?

 

Sollten Sie bei uns einen Impftermin haben, bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

Bitte lesen Sie bereits zuhause das Aufklärungsmerkblatt zur Impfung gegen das SARS-CoV2 Virus durch. Für eine ausführliche Beratung bei Vorerkrankungen über ein übliches kurzes Aufklärungsgespräch hinaus bitten wir um separate Vorstellung an einem anderen Tag. Sollten Sie bei uns bereits Patientin oder Patient sein, vereinbaren Sie bitte einen Termin dazu. 

 

Bitte bringen Sie zum Impftermin mit:

- Personalausweis Kind/Jugendlicher/Erwachsener und Personalausweis Kontaktperson (wenn zutreffend)

- Gesundheitskarte der Krankenkasse 

- Impfpass (unbedingt erforderlich)

- Aufklärungsmerkblatt

ausgefülltes Anamneseblatt samt Einwilligungserklärung 

ausgefülltes Stammdatenblatt

 

 

Hier finden Sie das Stammdatenblatt, das Aufklärungmerkblatt und das Anamneseblatt samt Einwillungserklärung:

 

bitte anklicken: Stammdatenblatt 

bitte anklicken: Aufklärungsmerkblatt    

bitte anklicken: Anamneseblatt samt Einwilligungserklärung   

 

Viele Eltern werden aktuell von den Kindertageseinrichtungen oder Schulen aufgefordert bei Erkältungssymptomen ihres Kindes, z.B. auch nur bei Schnupfen, ein ärztliches Attest nach Genesung ihres Kindes wieder vorzulegen. Leider entspricht dies nicht den aktuellen Empfehlungen. Seitens des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg wird aktuell unten stehendes Vorgehen empfohlen, das im Regelfall kein Attest benötigt.

Diese Empfehlungen wurden in Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg erarbeitet, um ein landesweit einheitliches Vorgehen für die betroffenen Einrichtungen zu ermöglichen.

Aus diesem Grund stellen wir im Regelfall keine sogenannten "Gesundatteste" aus. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Terminanfrage. 

 

Coronabedingt kann es sein, dass die Eltern zuhause ihr gesundes Kind betreuen müssen und nicht arbeiten können. In solchen Situation sollten Sie prüfen, ob Sie ein Kinderkrankengeld beziehen können (gesetzlich Versicherte). Weitere Informationen finden Sie dazu im Folgenden:


Link: Kinderkrankengeld coronabedingt


Weiterbildungsstelle Kinder- und Jugendmedizin 

Sie haben Freude daran, einen Teil Ihrer Weiterbildung in der kinderärztlichen Praxis zu absolvieren? Wir sind ein junges Team aus mehreren Ärztinnen und Ärzten und arbeiten als Akademische Lehrpraxis eng mit der Universität Heidelberg zusammen. Ausbildung wird bei uns auf vielen Ebene gelebt. Neben Medizinstudierenden sind Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung kontinuierlich bei uns zentraler Teil des Teams. Wir vermeiden hierarchische Strukturen und leben einen kollegialen Stil. Vielleicht haben Sie auch Interesse Ihre Erfahrung in der Kinderpneumologie und Allergologie im Rahmen der Weiterbildung zu vertiefen? Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeiten ohne Überstunden, Dienste und ohne konventionelle Strukturen. Idealerweise haben Sie schon Erfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin gesammelt und einen Teil der Weiterbildung absolviert. Schreiben Sie uns einfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und stellen sich kurz vor. Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch und behandeln Ihre Kontaktaufnahme vertraulich. 

Stelle als Medizinische Fachangestellte

Sie sind interessiert als Medizinische(r) Fachangestellte(r) (MFA) in unserem Team mitzuarbeiten oder möchten eine MFA-Ausbildung bei uns machen ? Wir sind ein junges, kollegiales Team mit mehreren Ärzten, mehreren MFAs, einer Kinderkrankenschwester und einem MFA-Azubi sowie zeitweise mitwirkenden Medizinstudenten. Wir bieten interessante Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und flexible Arbeitszeiten (z.B auch Teilzeit möglich). Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf. Bitte senden Sie diese per e-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir empfehlen unbedingt eine Fortführung der Asthmatherapie während der Pandemie und ggf. eine zusätzliche Pneumokokken-Schutzimpfung. Ein Absetzen der Therapie ist nicht empfehlenswert.

Bitte beachten Sie dazu die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Wir empfehlen eine aktuelle Lungenfunktionsuntersuchung zur Reevaluation, sollte die letzte Untersuchung länger zurück liegen.

Kinder und Jugendliche mit kontrolliertem Asthma bronchiale werden nicht als Patienten mit erhöhtem Risiko einer schweren COVID-19 Erkrankung betrachtet, Kinder mit unkontrolliertem Asthma schon. Dies geht aus einer Stellungnahme der

Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (SGPP) hervor. Diese Stellungnahme beurteilt auch Kinder mit anderen chronischen Lungenerkrankungen wie CF oder ehemalige Frühgeborene. Sie finden die Stellungnahme von Nicolas

Regamey (Sekretär der SGPP), den Prof. Fritzsching persönlich kennt, hier: (Riskiogruppen nach SGPP)

Kostenloser Corona-Schnelltest (in der Praxis, Dauer 15min) mit ggf. PCR-Diagnostik:

In vielen Situationen ist ein Virusnachweis per Schnelltest hilfreich. Solche Schnelltests aus dem Abstrich des Nasen-/Rachenraums weisen das Virus direkt nach. Wir verwenden ausschließlich Tests, die den Voraussetzungen der aktuellen Corona-Testverordnung des Bundes entsprechen und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hier gelistet werden. Als Schnelltest ist das Ergebnis in wenigen Minuten noch in der Praxis erhältlich. Sehr niedrige Virusmengen (CT-Wert>30) werden in manchen Fälle zwar nur per PCR-Test erfasst. Doch der Großteil der Patienten mit diesen sehr niedrigen Virusmengen ist nicht mehr ansteckend. Wir verwenden Schnelltests mit hoher Spezifität (97%) im relevanten Bereich für eine Ansteckung (CT-Wert<30). Die Schnelltest-Spezifität (spezifisch nur SARS-CoV-2) wird mit 99 %  angegeben. Bei asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern übernimmt das Land/Bund die Kosten 1x wöchentlich für einen Schnelltest. 

Sollte der Schnelltest positiv sein übernimmt das Land/Bund die Kosten für die PCR-Diagnostik, die wir Ihnen dann unmittelbar in der Praxis anbieten. Bitte beachten Sie: Vorstellung nur mit Termin und solange Test vorrätig möglich. Wir bestellen durchgehend nach. 

 

PCR-Test (über Zentrallabore, Dauer bis zu 72h):

Aktuell ist die PCR-Diagnostik aus Abstrichen des Nasen-/Rachenraums der "Goldstandard" zum Virusnachweis. Er hat die höchste Sensitivität (Empfindlichkeit). In wenigen Fällen werden sogar auch Patienten positiv getestet, die wahrscheinlich nicht mehr infektiös sind sind, da die nachgewiesene Virusmenge nach einigen Tagen der COVID-19 Erkrankung bei symptomarmen Verlauf sehr gering ist. Dieser Abstrich kann bei ärztlicher Indikation (Kriterien des RKI) in unserer Praxis durchgeführt werden. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Ebenso, sollte ein asymptomatischer Schnelltest positiv sein (s.o.), so übernimmt das Land/Bund die Kosten für die PCR-Diagnostik.

Kontaktpersonen: Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt i.d.R. bei asymptomatischen Kontaktpersonen (z.B. Kontakt eines Schülers im Klassenzimmer mit positvem Mitschüler) erst nach 5.-7. Tag Quarantäne zum Test auffordert (siehe auch hier). Bitte bringen Sie die personalisierte e-mail des Gesundheitsamtes zum Termin mit.

Bitten wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin bzw. Ihren Kinderarzt, der ggf. selbst einen Abstrich durchführt oder Sie beraten kann, wie Sie einen Abstrich für Kinder und Jugendliche bekommen. Wenn Sie Patient einer anderen Arztpraxis sind und um einen Abstrich bei uns anfragen, bitten wir um Überweisung von Ihrer Kinderärztin/Kinderarzt. Die Abstrich-Diagnostik in Heidelberg kann außerdem in mehreren Corona-Schwerpunktpraxen (siehe auch hier) in Heidelberg und im Auto sitzend quasi per "drive-in" in Schwetzingen sowie der Fieberambulanz in Heidelberg-Kirchheim (Erwachsene) erfolgen. Die Terminvereinbarung ist über das Gesundheitsamt Heidelberg Tel. 06221-5221881 möglich. Ebenfalls erhalten Sie telefonisch Auskunft zu einer wohnortnahen Stelle zur Diagnostik unter Tel. 116117. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt nicht auch schon diese Diagnostik anbietet.

Grundsätzlich erfolgt ein Abstrich nur bei Symptomen/Hinweisen für eine relevante Atemwegsinfektion bzw. Störungen des Geruchs-/Geschmacksinns oder bei der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Personengruppe wie z.B. medizinischem Personal oder z.B. Reiserückkehrer. Sollten Sie asymptomatisch sein, aber Kontakt zu einem Coronarvirus-positiven Patienten gehabt haben, stehen Ihnen Ärzte unter Tel. 116 117 zur Verfügung bzw. das Gesundheitsamt unter Tel. 06221 522-1881Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (täglich von 7:30-21:00 Uhr, Gesundheitsamt). Es wird festlegen, ob Sie eine Kontaktreduktion bzw. häusliche Absonderung durchzuführen haben, wann und ob ein Abstrich notwendig ist entsprechend der RKI-Hinweise. Bei Personalmangel im medizinischen Bereich kann das Gesundheitsamt den besonderen Vorgaben des RKI für medizinisches Personal entsprechen.

Sollte bei Ihnen der V.a. COVID-19 Erkrankung bestehen, aber das Ergebnis der Diagnostik steht noch aus, so sollten Sie eine Kontakreduktion im häuslichen Umfeld aufnehmen und regelmässig telefonisch in Kontakt mit Ihrem Hausarzt bzw. Kinderarzt und dem Gesundheitsamt stehen. Das Gesundheitsamt legt bei V.a. COVID-19 Erkrankung Kontaktreduktion bzw. häusliche Absonderung fest (Vorgaben des RKI).

 


 

 

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